Schachsport - Vorentscheidung in der Verbandsliga Ost gefallen

24. April 2023

Caissa I gewinnt gegen ESV Göttingen

Lesezeit: 3 min


Am letzten Sonntag kam es im Schach zum Vorentscheid im Mensa-Gebäude der Grossen Schule in Wolfenbüttel. Während die erste Mannschaft den Tabellenführer ESV Göttingen zu Besuch hatte, Empfang die zweite Mannschaft ebenfalls in der Verbandsliga Ost das Team von Königsspringer Braunschweig im direkten Abstiegskampf. Mit leichter Verspätung begangen die beiden Mannschaftskämpfe um 10:10.

Die Aufstellungen stimmten, nur haben sich die Göttinger an den letzten beiden Bretter falsch hingesetzt, was zunächst unbemerkt blieb. Erst als einige Züge ausgeführt waren, fiel es auf und sorgte bei den Beteiligten und den Mannschaftsführern für Unruhe. Da man aber nicht durch Schiedsrichterentscheid in Vorteil kommen wollte, einigte man sich auf Neustart der beiden Bretter, diesmal mit dem richtigen Spielpartner.

Bereits sehr früh einigte sich der ehemalige Wolfenbüttler Schachfreund B.Löhnhardt mit dem CAISSA’er W.Müller auf ein Unentschieden, kurze Zeit später endet auch die Partie am zweiten Brett von W. Klettke in einem Remis. Lange Zeit sah es schlecht für die Wolfenbüttler aus, am Spitzenbrett stand P. Wiebe auf Verlust, bis dato überzeugte er in dieser Saison mit sehr guten Leistungen. Auch an Brett 7 stand J.Pölig auf Verlust. Be den restlichen Spielern war es noch unklar. Zu diesem Zeitpunkt lag die zweite Wolfenbüttler Garde bereits gegen den favorisierten Gegner aus Braunschweig weit zurück. Am Ende verlor das Team mit 3:5, was aber durchaus ein achtbares Ergebnis ist.

Für die Erste lief es plötzlich wesentlich besser. K. Kraft brachte das Team mit 2:1 an Brett 4 in Führung. Zeitgleich ging die Partie von J. Pölig verloren und M. Zehe konnte seine Stellung in einen Sieg zum Zwischenstand von 3:2 um münzen. Nun spielten nur noch P. Wiebe an Brett 1, S. Dörge an 3 und der Ersatzspieler F. Jürgens an 8. Schachfreund Jürgens ist für A. Bilawer ins Team gerutscht, der privat verhindert war. SF Bilawer spielt sonst im Team am Brett 2, im Team-Schach-Sport, müssen bei Ausfall eines Spielers alle anderen Spieler aufrutschen.

F. Jürgens konnte am letzten Brett schlussendlich etwas glücklich auf 4:2 erhöhen, dadurch war zumindest die Punkteteilung erreicht. Dies veranlasste im Duell der Mannschaftsführer S. Dörge seinem Kontrahenten ein Remis anzubieten. Dies lehnte I. Braun vom ESV Göttingen ab. Schachfreund Braun ist in Wolfenbüttel kein Unbekannter, da er bereits das heimische Lessing Open als Schiedsrichter leitete. Welches auch in diesem Jahr vom 25-27. August in der Lindenhalle ausgetragen wird.

Bei diesem nervenaufreibenden und spanenden Match konnte am Ende S.Dörge einen Sieg verbuchen während Schachfreund Wiebe seine erste Verlustpartie in dieser Saison einstecken musste, sodass Caissa den Kampf mit 5:3 für sich entschied.

Tabelle

Nr. Mannschaft —— 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1. C. Wolfenbüttel xxx 5 5 5 3 6 14 41½
2. Bad Salzdetfurth xxx 2 5 4 8 13 39
3. ESV Göttingen 3 6 xxx 5 5 12 42
4. Peiner SV 3 xxx 6 6 6 5 10 36½
5. SF Fallersleben 3 3 2 xxx 5 3 6 8 35
6. Tempo Göttingen 5 3 2 xxx 7 8 32
7. Hildesheimer SV 2 2 3 xxx 5 5 6 28
8. KS Braunschweig 4 xxx 5 5 25
9. SV Gifhorn 3 3 5 1 3 xxx 2 22½
10. C. Wolfenbüttel 2 1 0 2 3 3 xxx 2 17½

Anfang Mai kommt es dann zum alles entscheidenden Spiel in Bad Salzdetfurth. Die junge Mannschaft des Aufsteigers darf nicht unterschätzt werden. Auch wenn ein 4:4 zum Aufstieg reichen würde, darf sich keinesfalls ausgeruht werden.

Sven Dörge

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